Fuhrparkdaten sind der Schlüssel zur nachhaltigen Flotte
Metzger Spedition setzt auf digitale Fuhrparkdaten als Basis für eine nachhaltige und elektrifizierte Zukunft.
Die Metzger Spedition GmbH aus dem baden-württembergischen Neu-Kupfer (D) feiert heuer ihr 80-jähriges Firmenjubiläum und damit acht Jahrzehnte Transport- und Logistikdienstleistungen. Stetige Veränderungen prägen die Branche von Beginn an. Das Familienunternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, seine regionale Verwurzelung mit einer modernen Zukunftsstrategie, geprägt von Digitalisierung und Nachhaltigkeit, zu verknüpfen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Flottenmanagement-Software Webfleet.
Was 1946 mit einem einzigen reparierten Lkw begann, hat sich zu einem modernen Logistikdienstleister mit rund 80 Mitarbeitenden und einem Fuhrpark von 30 Lkw – davon 5 vollelektrisch – entwickelt. Das Unternehmen mit eigenem Ladepark – 4 Schnellladesäulen für Lkw und Pkw – bietet Transportlogistik, Lagerlogistik und individuelle Logistikkonzepte für spezielle Kundenanforderungen an. Nachhaltige Mobilität und zukunftsfähige Technologien sind die beiden Haupt-Investitionsziele. Unter dem Leitgedanken „Charge the Future“ hat sich Metzger ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2030 sollen mindestens 50 Prozent der eigenen Lkw-Flotte elektrifiziert sein. Dass die schrittweise Elektrifizierung des Fuhrparks nicht mittels Bauchgefühl erfolgen kann, ist klar. „Bei der Umstellung der Flotte auf E-Lkw ist es am wichtigsten, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden“, sagt Kevin Kielwein, Geschäftsführer von Metzger Logistik.
Digitalisierung als Grundlage für die Elektrifizierung
Für den Unternehmer ist klar, dass die Elektrifizierung einer Flotte nur auf Basis belastbarer Daten gelingt: „Man kann nicht einfach Fahrzeuge austauschen, sondern muss genau wissen, welcher Schritt zu welchem Zeitpunkt notwendig wird. Dabei helfen digitale Werkzeuge wie die Fuhrparksoftware von Webfleet. Sie zeigt, welche Transportaufträge bereits heute elektrisch abgewickelt werden können, wo entlang der Strecke Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen und an welchen Stellen der weitere Ausbau der Flotte sinnvoll ist.“ Reichweiten, Ladezeiten, Routen und Fahrzeugauslastungen müssen daher jederzeit abrufbar sein. Aus diesem Grund hat Metzger bereits 2025 seine gesamte Fahrzeugflotte mit Webfleet ausgestattet, von Fahrzeugen mit Verbrennermotoren bis zu den elektrisch betriebenen Lkw.
Fuhrparksoftware als kompetenter, wachsamer Assistent
Die digitale Flottenmanagement-Plattform unterstützt das Logistikunternehmen sowohl bei der Tourenplanung und Disposition als auch bei der Ladeinfrastrukturplanung. Verfügbare Ladestationen entlang der Strecken werden angezeigt, Reichweiten lassen sich in Echtzeit überwachen und Touren entsprechend optimieren. „Für uns ist das digitalisierte Flottenmanagement ein entscheidender Faktor für das Gelingen unserer Logistikleistungen. Wir treffen notwendige Entscheidungen nicht aufgrund von Vermutungen oder aufgrund eines Bauchgefühls, sondern auf Basis ganz konkreter Daten. So bekommen wir auch die Planungssicherheit für den weiteren Ausbau der E-Mobilität unseres Unternehmens“, so Kielwein.
Effizienzsteigerung im täglichen Betrieb
Die Telematiksoftware bringt für den Fuhrpark von Metzger etliche weitere Vorteile mit sich: Echtzeitinformationen ermöglichen eine präzisere Disposition, Leerfahrten können reduziert und Personalressourcen besser genutzt werden. Gleichzeitig unterstützt das System bei der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie Lenk- und Ruhezeiten sowie bei Führerschein- und Geschwindigkeitskontrollen.

Für die Fahrer bietet Webfleet zusätzliche Unterstützung durch Echtzeit-Feedback. Mithilfe von Webfleet OptiDrive 360 werden Kennzahlen wie Tempoverstöße, Leerlaufzeiten oder auffällige Fahrmanöver ausgewertet. Daraus entsteht ein individueller Fahrerscore, der sowohl für Schulungen als auch für die persönliche Weiterentwicklung genutzt werden kann und erheblich zur Sicherheit der Lenker beiträgt.
„Seit der Einführung von Webfleet OptiDrive360 hat sich der Schulungsaufwand deutlich reduziert, gleichzeitig sanken Kraftstoffverbrauch und Wartungskosten. Eine vorausschauende Fahrweise verbessert nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern auch die Umweltbilanz der Flotte“, zeigt sich der Logistik-Unternehmer zufrieden.
Digitale Wartungsplanung statt „Oh je, da brauchen wir einen Werkstatt-Termin“
Eine weitere positive Facette der Fuhrparkmanagement-Software zeigt sich im Wartungsmanagement. Während Wartungen oder Reparaturen früher überwiegend nach festen Intervallen oder aufgrund von Fahrerhinweisen durchgeführt wurden, setzt Metzger heute auf digitale Prozesse und vorausschauende Instandhaltung.
Über den Webfleet Vehicle Check führen Fahrer ihre Fahrzeugkontrollen digital durch und dokumentieren den Zustand des Fahrzeugs direkt am Tablet. Mögliche Mängel werden sofort angezeigt und können frühzeitig behoben werden. Zusätzlich werden Fehlermeldungen aus den Fahrzeugen automatisch an die Fuhrparkverantwortlichen weitergeleitet. Dadurch lassen sich Wartungsmaßnahmen besser planen, ungeplante Ausfälle vermeiden und die Verfügbarkeit der Fahrzeuge erhöht sich.
Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstrategie
„Wenn man als Logistikunternehmen Nachhaltigkeit ernst nimmt, dann ist das kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein wichtiger Teil der Firmenphilosophie. Unserer Meinung nach führt an Nachhaltigkeit buchstäblich kein Weg vorbei. Neben dem Einsatz von E-Lkw setzen wir auf den alternativen Kraftstoff HVO100. Somit fahren auch all unsere Verbrennerfahrzeuge CO2 neutral. wir investieren in unsere eigene Ladeinfrastruktur und nutzen Solarenergie am Standort. Die digitalen Werkzeuge gehören fix zum Arbeitsalltag. Sie liefern uns die notwendigen Daten, um Emissionen transparent zu erfassen und unsere Fortschritte messbar zu machen“, sagt Kielwein.
Blick nach vorne
Seit es Logistikbetriebe gibt, gibt es Veränderungen. Derzeit sind es die Themen Digitalisierung, Elektrifizierung und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, die die Branche und deren Entwicklung in den kommenden Jahren prägen. Metzger ist für die aktuellen Herausforderungen gut vorbereitet und hat auch den Anspruch, eine Vorreiterrolle einzunehmen. Dazu Kevin Kielwein: „Wir wissen, dass es in der Branche viele Unternehmen gibt, die beispielsweise nichts von e-Lkw halten. Mit unserer Initiative zeigen wir, dass die Elektrifizierung der Flotte sehr wohl funktioniert und auch viele Vorteile mit sich bringt.“
Mit datenbasiertem, digitalem Flottenmanagement schafft das Unternehmen die Basis für mehr Transparenz und schnellere Entscheidungen in allen Belangen rund um den Firmenfuhrpark. Oder wie Geschäftsführer Kevin Kielwein es zusammenfasst: „Effizient. Leistungsstark. Nachhaltig. Mit Webfleet werden wir genau das Unternehmen, das wir sein wollen.“ (RED)



